Sonntag, 19. August 2012

Ende der ketogenen Diät

Weil meine Mama von einer neuen Diät erfahren hat (GAPS), werde ich nach etwas über eineinhalb Jahren nun mit der ketogenen Diät aufhören. 

Meine Eltern freuen sich sehr, dass die Rechnerei ein Ende hat und dass ich nicht genau abgewogene Mahlzeiten essen muss, sondern essen kann so viel oder wenig ich will. 


Die Rezeptemappe von der ketogenen Diät (ein kleiner Teil davon, musste ständig adaptiert werden!)
Auch das Wegfahren war immer sehr aufwendig. Alles wurde genau geplant, keine Lebensmittel durften vergessen werden.

Die ketogene Diät hat mir am Anfang (Jänner 2011) sehr gut getan, ich hatte weniger Anfälle, auch weniger starke. Auch insgesamt war ich ruhig und aufmerksam, als ich mit der Diät begonnen habe.

In den letzten Monaten befanden meine Eltern aber, dass ich zu viele Anfälle habe, und, wie das so ist, wenn man mit einer Situation unzufrieden ist, man macht sich auf die Suche.

Das hat meine Mama gemacht, und in Kürze werde ich mit GAPS Introduction Diet starten!

Eine Ähnlichkeit von GAPS zu ketogener Diät ist: viel Fett, wenig Kohlehydrate. 

In Podersdorf

Zu Besuch im Mobilheim meiner Oma
Mit dem Spielzeug lockt mich Josefine in die richtige Richtung



Oma hat mir beigebracht, Steine ins Wasser zu werfen. Das macht Spaß!





Frische Seeluft macht mich hungrig!

Meine Schwester, mein Cousin und ich

Bei unserer Oma


Freitag, 20. Juli 2012

Urlaub in Italien

Und gleich in der zweiten Juliwoche war ich mit meiner Familie in Italien, in Lignano.
Ich hatte einen eigenen Betreuer namens Jakob, mit dem ich mich sehr gut verstanden habe!
Josefine durfte eine Geschwistergruppe besuchen zusammen mit fünf anderen Kindern, die auch ein Geschwisterkind mit Behinderungen haben.
 Auf einem Plakat hat sie mich gezeichnet und danebengeschrieben, was ich schon gut kann (Mama sagen, Papa sagen, Oma sagen, Kurze Wege ohne Hilfe gehen), und was ich mit ihr mache (Geht mit mir in die Badewanne)
Bei der täglichen Mini-Disko war ich auch dabei! (im Bild ganz in der Mitte)
Am Meer hat es mir manchmal besser gefallen und manchmal nicht so gut. Warum das so war? Hm... gute Frage. :-)
Generell hat es mir am Strand besser gefallen als im Wasser. Mama sagt, ich habe mir eine natürliche Darmreinigung gegönnt. Ja, ich habe einiges an Sand verdrückt...
Um mein Essen hat sich mein Papa gekümmert. Ketogene Diät auf Reisen... eine Herausforderung! Da gabs mal Mortadella statt Neuburger und auch andere gute Sachen wie Mascarpone...mmmhh...
Ein kleiner Spaziergang vor dem Haus
 
... doch das von mir zielstrebig angepeilte Objekt der Begierde hat mich meine Mama dann doch nicht durchstöbern lassen. Gemein!
Geschlafen haben wir nach dem ganzen Trubel immer sehr gut. Das Zimmer war ja auch klimatisiert!
Ich war halt gewohnt früh auf (5.30), zum Leidwesen meiner Eltern. Dafür hab ich täglich brav meine Siesta eingehalten.
 Es war ein sehr schöner Urlaub, und weil alle so entspannt waren, hab ich sogar bis auf einen Tag gar keine Anfälle gehabt! Und damit meine Eltern weiterhin so entspannt miteinander bleiben, haben sie hier sehr viele wertvolle Dinge gelernt:



Urlaub mit Oma

Zum Geburtstag hat mir Oma eine Woche am Pferdehof Pfaffenriegel in Neuhaus geschenkt.
Die erste Juliwoche waren wir dort. Es war sehr schön!!! 
Danke, Oma!

 Täglich reiten auf meinem Pferd namens Kathi, so wie meine Mama heißt ;-)
 Ausgedehnte Spaziergänge im Rolli...
 Ausflug zum Märchenwald
 Dort haben wir gewohnt.
 Im Garten gab es eine Sandkiste und ein Plantschbecken.


 Sehr oft waren wir im Ort schwimmen, ein RIIIEESIGES Becken, nur für mich alleine!



 Meine Eltern waren in der Zeit, als ich auf Oma-Urlaub war, übrigens mit Josefine wandern, auf einem 1747m hohen Gipfel (Kasberg)
Sie hatten es auch sehr schön, so wie ich!